Für uns haben Streuobstwiesen eine sehr große Bedeutung, insbesondere dem Erhalt der alten Obstbaumsorten, die leider in den heimischen Gärten ihre Popularität verlieren.

 

 

Wir sind stolz, einer der wenigen Firmen in der Baumpflege zu sein, die sich auf den Öschbergschnitt  spezialisiert hat.  

Der Öschbergschnitt / Der Oeschbergsschnitt

Der Öschbergschnitt ist eine Methode zur Erziehung großkroniger Obstbäume (Halbstämme, Hochstämme). Beim Öschbergschnitt werden die jungen Obstbäume in den ersten 5-10 Jahren jährlich geschnitten, die sogenante Erziehung. Nach dieser Erziehungsphase kann man dann in einen mehrjährigen Rhytmus von ca. 2-3 Jahre übergehen. Dieser kann mit fortschreitendem Alter des Baumes ausgedehnt werden. Beim erwachsenem Obstbaum reicht es in der Regel aus, diesen alle ca. 5 Jahre schneiden zu lassen. 

Was macht den Öschbergschnitt so besonders ?

Charaktertypische Obstbäume die nach bem Öschbergschnitt erzogen wurden, zeichnen sich durch den breiten Wuchs mit Leitästen von ca. 35-45 Grad im unteren Bereich der Baumkrone liegender Hauptertragszone aus. Dadurch hat der Baum einen statisch günstigen tiefen Schwerpunkt. Dies ermöglicht ein leichtes Ernten des Obstes ohne großen Aufwand mit der Leiter. Die gute Belichtung sämtlicher Äste führt zu einer hohen Obstqulität und Ausreife der Früchte bei - nätürlich nicht zu vergessen - guter Durchlüftung der gesamten Baumkrone.

Streuobstwiesen waren in vielen Regionen jahrzehntelang ein typisches Landschaftselement. Obstwiesen mit hochstämmigen Bäumen prägten früher fast jede Hofstelle. Neben den Obstwiesen in Ortsnähe gliederten zahlreiche Alleen und Obstbaumreihen die offene Landschaft. Mit den Aufkommen des wirtschaftlichen Niederstamm-Plantagenobstes seit den 50er Jahren, verloren die Obstwiesen ihre Bedeutung die Menschen zu versorgen. Mit dem Bedeutungsverlust der heimischen Obstwiesen zur Versorgung war auch ein dramatischer Rückgang der Obstsorten-Vielfalt verbunden.

Jeder, der einen Obstbaum sein Eigen nennt, möchte, dass die Ernte üppig und köstlich ausfällt.
Häufig bleibt dies aus, da viele Obstbaumbesitzer sich nicht trauen den eigenen Baum zu schneiden oder nicht wissen, wie man das gewünschte Ergebnis durch Schnitt erzielt. Obstbäume, die nicht geschnitten werden, tragen qualitativ minderwertiges Obst und sind häufig nicht vital. Dies liegt daran, dass durch ungünstig wachsende Äste nicht genug Sonne und Luft in den Baum fallen kann. Falsch geschnittene oder ungeschnittene Bäume tragen entweder wenig Obst oder biegen sich oft unter der Last schwerer, minderwertiger Früchte und drohen dadurch abzubrechen. Das ist nicht nur schädlich für die Gesundheit des Baumes, sondern auch gefährlich bei der Obsternte.